Paul Gulda mit dem Ensemble Europa

Forellenquintett von Schubert

Das Ensemble versteht sich als Botschafter für Europa, dessen Zusammenhalt ohne Kunst und Kultur nicht denkbar ist. Paul Gulda, der Sohn des legendären Friedrich Gulda, moderiert den Konzertabend „Die hohe Kunst der Wiener Klassik“ auf fundierte und gleichzeitig charmant-unterhaltsame Art. Bereits für sein Projekt „Haydn alla Zingarese“ wurde Gulda überschwenglich gefeiert.

Besetzung

Paul Gulda, Klavier
Christoph Ehrenfellner, Violine
Wladimir Kossjanenko, Viola
Felicitas Stephan, Violoncello
Uli Bär, Kontrabass

© Fabienne Schröder

Die hohe Kunst der Wiener Klassik, das Forellenquintett von Franz Schubert, Frühwerke von Ludwig van Beethoven und Gustav Mahler und eine Komposition von Christoph Ehrenfellner

„Plötzlich, von einem Moment auf den anderen, geht alles wie von selbst, nicht mehr ich spiele, sondern es spielt in mir. Und zunächst unbewusst merke ich: Es gibt in der Musik jenseits der perfekten Noten eine übergeordnete Instanz, und die ist das, worumeseigentlichgeht“. – Paul Gulda

Das Ensemble versteht sich als Botschafter für Europa, dessen Zusammenhalt ohne Kunst und Kultur nicht denkbar ist. Paul Gulda, der Sohn des legendären Friedrich Gulda, moderiert den Konzertabend „Die hohe Kunst der Wiener Klassik“ auf fundierte und gleichzeitig charmant-unterhaltsame Art. Bereits für sein Projekt „Haydn alla Zingarese“ wurde Gulda überschwenglich gefeiert.
Das „Forellenquintett“ von Franz Schubert gehört zu den beliebtesten Kammermusikwerken der Klassik. Das namensgebende Lied „Die Forelle“ feierte 2018 seinen 200. Geburtstag. Herzstück des Quintetts ist der vierte Satz, in dem Schubert die Melodie seines eigenen Liedes „Die Forelle“ wieder aufgreift. Daher rührt auch der Name dieses Klavierquintettes. In die sonnige Heiterkeit der Musik mischt sich auch ein Unterton der Sehnsucht, ein wichtiger Wesenszug der Romantik. Es ist diese romantische Sehnsucht nach Harmonie, die von Schuberts Musik komplett bedient und auch erfüllt wird. Die Melodie der „Forelle“ wird von Schubert fantasiereich variiert, in die verschiedenen Stimmen verlagert und virtuos umspielt.
Fünf erfahrene Kammermusiker*innen, die sowohl gemeinsam als auch als Solisten tätig sind, bilden das Ensemble Europa. Das Ensemble Europa hat sich für das Festival „Celloherbst am Hellweg“ gegründet und zeichnet sich aus durch eine grandiose Tongestaltung und eine fast außergewöhnlich zu nennende Klanghomogenität – der gemeinsame Atem geht in keinem Takt erloren. Die Mitglieder des Ensemble Europa kommen aktuell aus Österreich, Kroatien und Deutschland. Vor einigen Jahren trafen sich einige von ihnen im malerischen Ort Cervo an der Blumenriviera in Ligurien bei der Accademia di Pasqua Cervo, um hier junge Menschen aus ganz Europa in Meisterkursen zu unterrichten. Alle Mitglieder des Ensemble Europa sind angesehene Kammermusiker*innen: Der Pianist Paul Gulda wurde in Wien geboren und lernte u.a. bei seinem Vater Friedrich Gulda. Der Österreicher Christoph Ehrenfellner, Violine, ist nicht nur ein überzeugender Instrumentalist, sondern auch Dirigent und Komponist. Der Bratschist Wladimir Kossjanenko hat eine Professur für Viola an der Universität in Split (Kroatien) inne. Die deutsche Cellistin Felicitas Stephan ist die künstlerische Leiterin des Festivals „Celloherbst am Hellweg“. Am Kontrabass unterstützt Uli Bär das Ensemble.

FRANZ SCHUBERT (1797-1828)
Klavierquintett A-Dur, D 667 „Forellenquintett“

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Klavierquartett Es-Dur, op. 16

GUSTAV MAHLER (1860-1911)
Klavierquartett a-Moll

ROBERT SCHUMANN (1810-1856)
Klavierquartett Es-Dur, op. 47

CHRISTOPH EHRENFELLNER (*1975)
Vom Kahlenberg zum Kahlen Asten

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