Ensemble Contrabajando

Vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Das Tango-Quintett begeistert mit Spielfreude, Leidenschaft, Emotionen, Kreativität und tiefgründigen Melodien unabhängig von stilistischem Schubladendenken und bezaubert sein Publikum mit einem mitreißenden Programm, das nach Argentinien und in die Hafenkneipen von Buenos Aires führt, von wo der Tango seinen Siegeszug um die Welt antrat.

Besetzung

Felicitas Stephan, Vinocello
Nikola Komatina, Akkordeon
Andreas Heuser, Gitarre
Uli Bär, Kontrabass
Anna Polomoshnykh, Klavier

© Volker Beushausen

Im Tango Ensemble Contrabajando haben sich fünf leidenschaftliche Musiker*innen zusammengefunden, die auf die Musik Piazzollas eingeschworen sind und mit viel Spielfreude die unterschiedlichen rhythmischen, harmonischen und klanglichen Facetten seiner Werke differenziert zum Schwingen bringen. Die Melancholie von Piazzollas Tango, die pulsierende Energie und die gefühlvolle Eleganz der „Tango Pasión“ macht das Quintett unmittelbar spürbar.
Seine Heimatstadt Buenos Aires inspirierte Astor Piazzolla zeit seines Lebens und so fasst Piazzolla auch in seinen „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Bewohner sich „Porteños“ nennen, in Töne. Der Stil jener argentinischen Jahreszeiten ist geprägt von den Klängen des Tangos und des Jazz, von durchaus neutönenden aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piazzolla typisch ist.

Die Cellistin Felicitas Stephan ist die künstlerische Leiterin des weltweit größten Cellofestivals Celloherbst am Hellweg. „Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt sie ihr Cello singen.
Sie entlockt ihrem Instrument wunderbare Kantilenen und verleiht damit dem Grundtenor des Tango Nuevo die Dimension und Ausdruckskraft der menschlichen Stimme, das ist einfach großartig.“ (nrwjazz.net Januar 2020)

Nikola Komatina, der aus Serbien stammt und in Deutschland lebt, studierte bei Prof. Gregorz Stopa an der Konservatorium Wien Privatuniversität und an der Hochschule für Musik Detmold sowie bei Prof. Mie Miki an der Folkwang Universität der Künste Essen. Schon während seines Studiums arbeitete er mit anderen renommierten Akkordeonisten und Professoren wie Mika Väyrinen, Vladimir Besfamilnof, Friedrich Lips, Alberdi Iñaki, Yuri Shishkin, Radomir Tomić, Vojin Vasović, Janne Rätyä und Juan José Mosalini zusammen.

Der Gitarrist Andreas Heuser gilt als einer der wichtigsten deutschen „Weltmusiker“, er ist bekannt als ein musikalischer Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Musikkulturen und Stilen. Seit 2003 leitet er das multikulturelle Transorient Orchester, mit dem er 2017 WDR-Jazzpreisträger wurde.

Der einem breiten Publikum durch das Festival „Take5 Jazz am Hellweg“ bekannte Kontrabassist Uli Bär sorgt für ein rhythmusgebendes solides Fundament, zeigt aber auch, dass er seinen Kontrabass überzeugend solistisch spielen kann.

Die russische Pianistin Anna Polomoshnykh studierte an der „Gnesin“ Musikhochschule in Moskau und ergänzte ihre klassische Ausbildung mit einem Studium der Jazz-Improvisation. Inzwischen in Deutschland beheimatet, ist sie international gefragt als Liedbegleiterin und Kammermusikerin.